Energieanalyse aus der Luft: KEE Consulting kooperiert mit DroneSense

KEE Consulting erweitert die technische Analyse von Gebäuden und Energieanlagen durch die Zusammenarbeit mit DroneSense um eine zusätzliche Datenebene.

Mithilfe hochauflösender RGB-Kameras und radiometrischer Infrarottechnik werden auch große und schwer zugängliche Flächen systematisch erfasst. Die gewonnenen Daten lassen sich räumlich zuordnen und mit Energieaudit, Lastganganalyse und technischer Begehung verknüpfen.

Gebäudehülle flächig analysieren

Bei größeren Industrie-, Gewerbe- oder Hotelgebäuden lassen sich Dachflächen, Fassaden, Anschlüsse und technische Aufbauten bei einer klassischen Begehung häufig nur punktuell untersuchen.

Die drohnengestützte Erfassung ermöglicht dagegen eine systematische Analyse größerer Flächen aus reproduzierbaren Perspektiven.

Thermische Inhomogenitäten können beispielsweise Hinweise liefern auf:

  • Bereiche mit erhöhtem Wärmestrom,
  • Wärmebrücken und konstruktive Schwachstellen,
  • Inhomogenitäten in Dämm- oder Fassadensystemen,
  • thermisch auffällige Dachbereiche,
  • Leckagen bzw. auffällige Wärmeverteilungen sowie
  • Bereiche, die einer weiterführenden technischen Untersuchung bedürfen.

Entscheidend ist dabei die Verknüpfung mit Gebäudeaufbau, Nutzung und Energieverbrauch.

Eine thermische Auffälligkeit ist zunächst ein Befund – ihre energietechnische Bedeutung ergibt sich erst aus der fachlichen Bewertung.

Vom Wärmebild zur Energiebewertung

Genau hier liegt der Ansatz von KEE Consulting.

Ein auffälliger Bereich an der Gebäudehülle wird nicht isoliert betrachtet, sondern beispielsweise mit folgenden Informationen abgeglichen:

Gebäudekonstruktion + Energieverbrauch + Betriebsweise + Lastprofil + technische Anlagen + Thermografie

So kann beurteilt werden, ob eine Auffälligkeit energetisch relevant ist und ob daraus tatsächlich ein technisch und wirtschaftlich sinnvolles Optimierungspotenzial entsteht.

Das ist insbesondere bei Energieaudits interessant: Die Energiebilanz zeigt, wo und in welcher Größenordnung Energie eingesetzt wird. Die Drohnenanalyse kann zusätzlich Hinweise liefern, wo am Gebäude eine vertiefte technische Betrachtung sinnvoll ist.

PV-Anlagen thermografisch untersuchen

Ein zweiter Schwerpunkt ist die thermografische Untersuchung von Photovoltaikanlagen.

Bei PV-Modulen können elektrische Fehlstellen oder unterschiedliche Betriebszustände zu charakteristischen Temperaturabweichungen führen. Eine flächige Drohnenbefliegung ermöglicht es, solche Auffälligkeiten auch bei größeren Anlagen effizient zu lokalisieren.

Erkennbar sein können unter anderem:

  • Hotspots,
  • auffällige Zell- oder Modulbereiche,
  • Teilstring- bzw. Modulabweichungen,
  • Verschattungseffekte,
  • Verschmutzungen,
  • mechanisch geschädigte Bereiche oder
  • andere thermische Inhomogenitäten.

Durch die räumliche Zuordnung lässt sich ein auffälliger Bereich gezielt einem Modul oder Anlagenabschnitt zuweisen.

Die Thermografie ersetzt dabei keine elektrische Detailprüfung. Sie eignet sich vielmehr als Screening- und Diagnosewerkzeug, um große Anlagen rasch auf Auffälligkeiten zu untersuchen und weiterführende Prüfungen gezielt einzusetzen.

RGB, Thermografie und räumliche Dokumentation

Der technische Mehrwert entsteht insbesondere durch die Kombination unterschiedlicher Datenebenen.

RGB-Aufnahmen dokumentieren den sichtbaren Zustand von Dach, Fassade oder PV-Anlage. Radiometrische Thermografiedaten ergänzen diese Informationen um Temperaturverteilungen.

Aus strukturierten Befliegungen können darüber hinaus räumlich referenzierte Bilddaten und digitale Modelle entstehen. Dadurch lassen sich Auffälligkeiten eindeutig lokalisieren und bei späteren Inspektionen erneut vergleichen.

Damit wird auch ein zeitliches Monitoring möglich:

Ist ein bestehender Befund unverändert, hat er sich vergrößert oder wurde eine Sanierungsmaßnahme erfolgreich umgesetzt?

Integrierter Bestandteil unserer Energieaudits

Bei den von KEE Consulting durchgeführten Energieaudits ist daher ein professioneller Drohnen- und Thermografie-Einsatztag gemeinsam mit DroneSense integriert.

Dadurch verbinden wir:

  • Energiedaten und Lastprofile
  • technische Vor-Ort-Analyse
  • Gebäude- und Anlagenbewertung
  • drohnenbasierte RGB- und Thermografiedaten

zu einer umfassenderen technischen Beurteilung des Standortes.

Besonders interessant ist dieser Ansatz für Industriebetriebe, größere Tourismusbetriebe, Gewerbeobjekte und Standorte mit umfangreichen Dach- oder PV-Flächen.

Mehr Informationen – gezieltere Maßnahmen

Der wesentliche Vorteil der Drohnenanalyse liegt nicht darin, möglichst viele Wärmebilder zu erzeugen.

Entscheidend ist, zusätzliche Informationen zu gewinnen, technische Auffälligkeiten präzise zu lokalisieren und diese mit Energieverbrauch und Anlagenbetrieb zu verknüpfen.

Damit können weitere Untersuchungen gezielter durchgeführt und mögliche Effizienz- oder Instandhaltungsmaßnahmen fundierter bewertet werden.

KEE Consulting e.U

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